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Auftakt zu Wien Modern: “Mach doch einfach was du willst”

30. Oktober / 19:30 - 21:00

Eröffnet wieder das Festival Wien Modern: Fennesz

Vom 30. Oktober bis 30. November 2021 eröffnet das Festival Wien Modern wieder einen Monat lang die größte Plattform zur inspirierenden Begegnung von Künstler*innen und Hörer*innen neuer Musik aller Formen und Farben. 38 Spielstätten in 11 Wiener Gemeindebezirken, 56 Produktionen, davon diesmal 8 Musiktheateruraufführungsproduktionen, über 100 Veranstaltungen plus über 20 Begleitveranstaltungen, 60 Komponistinnen, 70 Ur- und 30 Erstaufführungen warten in der 34. Festivalausgabe darauf, gehört, entdeckt und diskutiert zu werden. Diesmal unter anderem mit einem anarchischen Pionier der grafischen Notation, einem Maler, der die Bilder auf den Kopf stellt, viel Streichquartett, Improvisation, Generationenwechsel, Musik für junges Publikum und Entdeckungen jenseits des klassischen Konzertformats, von zwei Tagen der offenen Ateliertür über bis zur großen Opernuraufführungsproduktion Poppaea von Michael Hersch und Stephanie Fleischmann.

Ausgewählte Veranstaltungen:
30.10.–03.11.2021 14:00–19:00 Wiener Konzerthaus Großes Foyer Garderobenhalle
AREA: Fennesz plays NOUS Sonic (2020 UA)
Christian Fennesz kreiert mit dieser Neukomposition raumspezifische und interaktiv erfahrbare dreidimensionale Soundareale, die vom Publikum durch das Kopfhörersystem NOUS Sonic individuell beeinflusst und wahrgenommen werden. NOUS Sonic ist eine innovative Audiotechnologie, die ein immersives Hör- und Raumerlebnis durch präzise Erfassung von Position, Bewegung oder Blickrichtung der Teilnehmenden ermöglicht und in realen Räumen – hier das Große Foyer des Wiener Konzerthauses – in augmented listening eintauchen lässt.

Dienstag 16.11.2021
19:30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal
VERTIGO / INFINITE SCREEN
Für das Künstlerduo AROTIN & SERGHEI und den Komponisten Brice Pauset ist Hitchcocks Vertigo ein Anlass, über die Wahrnehmung der Signale, der Zeichensprache und über den Infinite Screen – die Bildmatrix unserer Zeit – nachzudenken. In dem gemeinsam mit dem Klangforum Wien, dem WDR und dem IRCAM – Centre Pompidou Paris entwickelten pluridiziplinären Projekt werden Elemente von Hitchcocks Meisterwerk aus dem Jahr 1958 in eine neue intermediale musikalische und visuelle Komposition verwandelt. Ausgehend von der Schocksituation zu Beginn des Films und der Farbsymbolik des Meisterwerks, führen die Künstler die Betrachter durch einen hypnotischen Parcours, wie in einem endlosen Zoom, durch eine Abfolge von 12 immersiven Klang und Bildwelten bis in den Mikrokosmos der Neuronen, der Bildpunkte und aufgesplitterter Klangpartikel. Dabei legen sie die DNA kinematografischer Erzählstruktur frei und öffnen mit ihrer neuen Zeichen-, Bild- und Klangsprache traditionelle Denkmuster zu mehrdimensionalen Perspektiven.

30.11.2021 19:30 Konzerthaus, Großer Saal
Abschlusskonzert
Wiener Symphoniker / Gringolts / Furrer
Nicht, dass Wien Modern nicht schon in den letzten Jahren gerne mehr neue Musik von Beat Furrer bei Wien Modern präsentiert hätte. Aber für den großen Einblick in sein neuestes Schaffen, den er heuer mit dem Publikum teilt, brauchte es viel Zeit, Geduld und Vorbereitung: drei Uraufführungen, zwei österreichische Erstaufführungen, sämtliche Streichquartette, zwei Abende mit Furrer als Dirigent, darunter zum Festivalabschluss sein Debüt am Pult der Wiener Symphoniker.
Neben eigenen Werken interpretiert er Milica Djordjevićs Quicksilver und Edgar Varèses Déserts. Das antiphonische Pionierwerk aus den 1950er-Jahren über die Vereinsamung des Menschen in der modernen Welt nimmt zum Festivalabschluss die Mobiltelefone des Publikums mittels simultan gestartetem Livestream mit ins Spiel.
30.10.-30.11. 2021, Tickets unter www.wienmodern.at

Details

Datum:
30. Oktober
Zeit:
19:30 - 21:00