Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Soziologe Sennett auf Lesereise

10. November 2018 / 18:30 - 20:00

Sennett spricht im WienMuseum

Im Jahr 2050 werden zwei Drittel aller Menschen in Städten leben – wie können Bewohner mit unterschiedlichen kulturellen oder religiösen Hintergründen eine friedliche Koexistenz führen? In seinem neuen Buch beschäftigt sich Richard Sennett mit der Beziehung zwischen urbanem Planen und konkretem Leben – und entwickelt eine überzeugende Ethik für die Stadt.
Es ist eine Sache, wie Städte geplant werden; eine andere, wie Menschen darin wohnen. Richard Sennett stellt die Frage nach der Kluft zwischen Gelebtem und Gebautem im urbanen Raum: Wie hat sich die Beziehung historisch gewandelt? Warum hat sich die „geschlossene Stadt“ – isoliert, reglementiert und überwacht – vom globalen Norden hin zu den explodierenden Metropolen des globalen Südens ausgebreitet? Wie kann eine offene Stadt aussehen, die geprägt ist von Vielfalt und Veränderung – und in der Bewohner Fähigkeiten zum Umgang mit Unterschieden und Unsicherheiten entwickeln?
Richard Sennett lehrt Soziologie und Geschichte an der London School of Economics und an der New York University. Er ist der Autor von u. a. Der flexible Mensch. Nach Zusammenarbeit (2012) und Handwerk (2008) ist Die offene Stadt der dritte Teil seiner Homo-Faber-Trilogie.
Richard Sennetts Die offene Stadt. Eine Ethik des Bauens und Bewohnens ist in deutscher Übersetzung von Michael Bischoff bei Hanser Berlin erschienen.

Moderation: Matti Bunzl Veranstaltung auf Englisch
Eintritt frei, Reservierung unter www.wienmuseum.at

 

 

Details

Datum:
10. November 2018
Zeit:
18:30 - 20:00
Website:
http://www.buchwien.at/programm2018/?topic=event&eventid=31054

Veranstaltungsort

Wien Museum
Karlsplatz 8
1040 Wien,
+ Google Karte