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Imago Dei: Die Kraft der Poesie

13. März / 19:30 - 21:00

Die einmalige Dörte Lyssewski wird aus Robert Burton: „Die Anatomie der Melancholie“ lesen

Zehn Konzertprogramme im Klangraum Krems Mintoritenkirche feiern in den Wochen vor Ostern die Inspirationskraft und Musikalität der Poesie. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von den Erzählungen Ingeborg Bachmanns bis zu Tangotexten aus Argentinien, von uralten Grabsprüchen aus Bosnien bis zu einem neuen Text von Julian Schutting, der das Festival eröffnet wird.

„Ich denke in Klängen, nicht in Genres“, dieser Grundsatz leitet Albert Hosp. Er hat im Vorjahr die Künstlerische Leitung des im frühgotischen Klangraum Krems Minoritenkirche beheimateten Festivals Imago Dei übernommen.

Die Ausgabe 2026 präsentiert sich noch internationaler, noch genreübergreifender. Videokunst, Tanz und Literatur fließen in die Programme ein, jeder Abend wird durch ein Gespräch oder eine Lesung eingeleitet. Insgesamt 12 Veranstaltungen (darunter eine Filmvorführung und ein Konzert für Kinder inklusive Schulvorstellung) finden in den Wochen vor Ostern statt.
Musikalisch spannt sich der Bogen von Tango, Songwriting und traditioneller Musik über Werke des vor 400 Jahren verstorbenen John Dowland, von J. S. Bach und von W. A. Mozart bis zu Auftragswerken und Uraufführungen. Die Beteiligten kommen aus Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Japan, Kroatien, den USA und Österreich.

Die Kraft der Poesie inspiriert Imago Dei 2026.
Sie wird in den Tangotexten des Duos Piano Canción aus Argentinien spürbar und leuchtet aus dem Karfreitags-Programm des korsischen Ensembles A Filetta. Berührende mittelalterliche Grabsprüche aus Bosnien prägen das Programm Heretical Angels. Ein Essay über die Melancholie aus dem England der Renaissance begleitet Lachrimae von John Dowland, interpretiert vom verzaubernden Klang des Blockflötenquintetts Element of Prime. (…) Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich 2026 zum 100. Mal jährt, wird im Laufe des Festivals mehrmals zu Wort kommen“, heißt es in Hosps Vorwort.

Bereits die Eröffnung am 13.03. wird von einem großen österreichischen Literaten eingeleitet: Julian Schutting verfasst für Imago Dei einen neuen Text zu den Themen Wasser und Vergänglichkeit. Danach bringen Brot & Sterne ihr Werk „apsu“ zur Uraufführung (benannt nach einem mythischen Begriff für Wasser aus dem babylonischen Schöpfungsmythos).

Mit Brot & Sterne, Lillevan, Chris Thile, Element of Prime (Blockflötenconsort), Judith Koblmüller, Piano Canción, Chorus sine nomine, Mobilis Saxophonquartett, Karin Nakagawa, Ensemble Dialogos, Kantaduri, A Filetta, L’Orfeo Bläserensemble (Ltg: Carin van Heerden), Dörte Lyssewski, Markus Meyer, Tara Michelsen u.v.m.

Festival Imago Dei
13.03.–06.04.2026 | Klangraum Krems Minoritenkirche
imagodei.at

 

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