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Volkstheater: Mythen des Alltags

16. Mai / 19:30 - 21:30

„Gibt es einen besonderen Moment deines Lebens, den du einmal aufgeführt sehen willst?“ (Foto: Antonia Mayer)

Diese Frage stellte Mattias Andersson – Regisseur, Dramatiker und künstlerischer Leiter des Dramaten in Stockholm – den Bewohner:innen Wiens: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien wurden beinahe hundert Interviews mit Menschen geführt, die nach sozio-ökonomischen Aspekten einen Querschnitt der Stadtbevölkerung abbilden. Aus ihren Antworten entsteht das Stück „Mythen des Alltags“ – banale wie existenzielle, humorvolle wie dramatische Momente zeichnen ein pluralistisches, vielstimmiges Panorama der Stadt und machen die Bewohner:innen Wiens zu Urheber:innen ihres eigenen Mythos.

Mattias Andersson ist seit 2020 künstlerischer Leiter des Dramaten (The Royal Dramatic Theatre) in Stockholm. Davor war er von 2006 bis 2019 künstlerischer Leiter des Backa Theaters in Göteborg. Seine Stücke wurden an allen großen schwedischen Bühnen sowie in Dänemark, Deutschland, Russland, Norwegen, Finnland, Rumänien und Serbien aufgeführt. Andersson wurde 2006 für den Nordischen Dramatikerpreis nominiert und gewann 2007 den schwedischen Ibsen-Preis. Darüber hinaus wurde er zweimal mit dem Preis der schwedischen Theaterkritik ausgezeichnet und erhielt weitere Preise wie u. a. den Expressen-Theaterpreis, den Thalia-Preis des Svenska Dagbladets und wurde für den Kulturpreis von Dagens Nyheter nominiert.

MYTHEN DES ALLTAGS
Kollektiverzählung von Mattias Andersson, 
Uraufführung
Regie Mattias Andersson
Eine gemeinsame Produktion des Volkstheaters mit den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien.
Premiere: 16. Mai 2026, 19:30 Uhr 
darüber hinaus im Repertoire des Volkstheaters

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