Buchpremiere von »Popóm« und Gurkerl-Empfehlung

Bis das neue Buch Popóm“ der österreichischen Autorin Johanna Seebauer im Juli erscheint, kann man sich mit ihrer aktuellen Novelle „Das Gurkerl“ noch herrlich amüsieren. Wie kann es sein, dass ein so unschuldiges Gemüse plötzlich eine Gesellschaft dermaßen polarisiert, dass sich zwei einander gegenüberstehende Lager bilden. Leserbriefe, Interviews, TV-Talks, wo immer es geht, machen die Menschen ihrer Empörung Luft. Und es ist nicht nur die Geschichte so lustig, sondern auch die 25 farbigen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach. Absolutes Mitbringsel-Muss für jede Grillparty.
Johanna Seebauer: Das Gurkerl (Dumont) 20 Euro,-
Und worum gehts in Popóm?
Seine Endzwanziger hat sich Hendrik Popom anders vorgestellt. Nichts will ihm so richtig gelingen. In seinem Agenturjob sitzt er seine Zeit ab, mit seiner Freundin lief es schon einmal besser, und dann ist da plötzlich dieser Mann – Popóm. Er ist fast doppelt so alt und dennoch weiß Hendrik: Dieser Mann bin ich.
Zögerlich nähern sich die beiden einander an. Ihre Beziehung ist voller Rätsel, Zuneigung und Widerstände. Hendrik hofft, in seinem anderen Ich das zu finden, was ihm in seinem Leben fehlt – Halt und Zuversicht. Doch je stärker er sich an Popóm klammert, desto mehr weicht dieser zurück.
Johanna Seebauer: Popóm (Dumont)