Austrian Ticket für „Vier minus Drei“

Valerie Pachner & Robert Stadlober
(Filmstill: Nikolett Kustos/Alamode-Film/Polyfilm)

Am 5. Juni 2026 konnte das „Austrian Ticket“ von der Arbeitsgemeinschaft Film und Kino für Adrian Goigingers Vier minus Drei verliehen werden. Das „Austrian Ticket“ wird vergeben, wenn mehr als 75.000 Besucher:innen einen österreichischen Film im Kino sehen. Damit ist es eine hohe Auszeichnung für erfolgreich in österreichischen Kinos laufende heimische Filme.
Aktuell ist der Film für den Österreichischen Filmpreis 2026 in 8 Kategorien nominiert (u. a. Bester Spielfilm, Beste Regie und Bestes Drehbuch).
In zahlreichen Open Air Kinos wird Vier minus Drei auch im Sommer noch zu sehen sein.

Das Drama stellt eine Ehefrau und Mutter in den Mittelpunkt, die ihre Familie durch einen Verkehrsunfall verliert. Drehbuchvorlage (Senad Halilbašić) war der gleichnamige, 2010 erschienene Erlebnisbericht und Bestseller der Österreicherin Barbara Pachl-Eberhart. Regie führte Adrian Goiginger. Die Hauptrolle in der österreichisch-deutschen Koproduktion übernahm Valerie Pachner.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung! Sie zeigt, dass auch schwieriger Stoff in den richtigen Händen (wie denen von Adrian Goiginger) und mit diesem großartigen Cast & Team zur Erfolgsgeschichte werden kann“, so Sabine Hofmann von Polyfilm.

„Für mich ist der schönste und wichtigste Erfolg, den ein Kinofilm haben kann, der Publikumserfolg. Vor allem wegen des schweren Themas war es nicht von vornherein klar, dass „Vier minus Drei“ an der Kinokasse so gut funktionieren wird. Deswegen möchte ich mich bei Alamode und Polyfilm für ihre tolle Arbeit bedanken und natürlich bei Barbara Pachl-Eberhart die uns ihre Geschichte anvertraut hat“, sagt Regisseur Adrian Goiginger.

Ein solcher Kinoerfolg ist alles andere als selbstverständlich. Dass sich so viele Menschen auf diese intensive und berührende Geschichte eingelassen haben, macht uns stolz und dankbar“, ergänzt Filmproduzent Peter Wildling.

Die Weltpremiere von Vier minus Drei erfolgte am 16. Februar 2026 im Rahmen der 76. Filmfestspiele Berlin. Produziert wurde der Spielfilm  von der 2010 Entertainment GmbH. Der reguläre Kinostart in Österreich erfolgte am 6. März 2026 im gemeinsamen Verleih von Alamode und Polyfilm und in Deutschland im April 2026 durch Alamode.
Unterstützt wurde der Film vom Österreichischen Filminstitut und dem Filmfonds Wien. Beteiligt war auch der Österreichische Rundfunk im Zuge des Film-Fernsehabkommens.