Cler & das Grätzelorchester

Innerhalb kurzer Zeit legt der Musiker Cler alias Max Hauer ein zweites Album auf und vorweg, er hat sich gesteigert.
Inspiriert einerseits von Alben wie den dunkelgrauen Liedern Ludwig Hirschs und deren orchestraler Begleitung und andererseits von Big Band Sounds und Filmmusik ergibt sich so ein spannender Klangteppich. Mit Texten über Priviligien, Gefühle der Ohnmacht, Resignation, die Frage, warum man eigentlich noch nicht den Hut drauf gehaut hat, über Kinder im Schlamm und dazu passenden Meinungsumfragen: „Menschenskinder, Recht muaß Recht bleibn, he ganz ehrlich: I kunnt eich anspeibn.“
Die Ohrwürmer werden von Grätzlorchester ganz wunderbar interpretiert und unterstützen den fast schon erzählerischen Gesang von Cler. Wenns schön sein muss, wird’s schön gespielt, wenns laut sein muss, ist es laut und wenn ganz, ganz viel Leidenschaft drin sein muss, dann wird’s richtig leidenschaftlich.
Das Grätzlorchester setzt sich aus diversen Koryphäen der Musikszene zusammen.
Florian Sighartner und Carles Muñoz Camarero (sigmun) an Geige und Cello und Emily Steward an der Bratsche bilden das Streichertrio des Grätzlorchesters. Jakob Mayr und Marc Osterer (Parov Stelar) an Posaune und Trompete sowie Florian Fuss an der Querflöte sind die Bläserformation.

Single: Zuckerlgeschäft
Das Album „wos was i“ erschien am 3. Juni.
Live Präsentation: 25. Juni, Wien, Kulturcafe Max