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Konzerthaus: Raphaël Pichon dirigiert Mozart et.al.

6. November / 19:30 - 21:30

Kommt wieder mit seinem Pygmalion-Orchester: Raphāel Pichon

Als Mozart 1781 nach Wien ging, ließ er seine Salzburger Karriere als Kirchenmusiker hinter sich. Er versuchte sich als freischaffender Musiker. Trotzdem begann er genau in dieser Zeit seine letzte große Messkomposition, die unvollendet gebliebene Messe in c-moll. Dass er sich in dieser Zeit mit barocken Kompositionstechniken beschäftigte, ist dem Werk anzuhören. Mit der Messe brachte er außerdem seinen Dank über die Hochzeit mit Constanze zum Ausdruck, die nur nach großen Schwierigkeiten gelungen war. Bei der ersten Aufführung der fertig gestellten Teile der Messe im Salzburger Dom übernahm sie die Sopranpartie.

Ein liturgisches Meisterwerk der Wiener Klassik
Im Wiener Konzerthaus ist Sabine Devieilhe als Sopran zu hören, gemeinsam mit dem Originalklangensemble Pygmalion, Mezzosopran Lea Desandre, Tenor Kieran Carrel und Bass Huw Montague Rendall. Ensembleleiter Raphaël Pichon, bekannt für seine ausgereiften Zusammenstellungen, setzt außerdem weitere Chorwerke romantischer Komponisten aufs Programm, die sich ebenfalls mit Kompositionstechniken des Barock auseinandergesetzt haben: Anton Bruckner, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy.

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