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VT: Emmy Werner is back!

Ab 26. September ist Emmy Werner in „Die Ankunft“ von Elfriede Jelinek zu sehen.
Als Zeitzeugin, langjährige Volkstheater-Direktorin und erste Theaterleiterin, die Werke von Elfriede Jelinek auf die große Bühne brachte, ist sie eine der bedeutendsten österreichischen Theatermacherinnen – und kehrt mit 88 Jahren jetzt in Jan Philipp Glogers Jelinek-Inszenierung Die Ankunft“ auf die Bühne zurück.
Geboren 1938, erlebte Emmy Werner die Naziverbrechen in früher Kindheit und erinnert sich noch heute daran, was es bedeutet, in permanenter Angst zu leben. Ihr Lebenswerk steht auch im Zeichen eines konsequent verfolgten Widerstands gegen Ausgrenzung und Autoritarismus. Nun wirkt sie an einem Abend mit, der zur rechten Zeit kommt – jetzt, da in Europa auch die letzten Brandmauern zu bröckeln beginnen.
In „Die Ankunft“ (Wolken.Heim. / Rechnitz – der Würgeengel / Das schweigende Mädchen / Das Lebewohl – nein: die Ankunft) verbindet Jan Philipp Gloger vier ihrer Theaterstücke zu einem großen Denkgebäude aus Verdrängung und Wiederkehr.
Ein Theatermarathon zum rechten Zeitpunkt, ein Abend über die Traditionslinien nationalistischen Denkens und rechter Gewalt durch die Jahrzehnte – und ein Abend, der dem Irrsinn nachspürt, sowie das Vergessen und Todschweigen beklagt.
Premiere:
26.9.
Weitere Termine:
29.9., 7./9./11./15./20. 10.