Filmfestival Kitzbühel 2026: Kino, Nachwuchs & Begegnung

Setzt auf Nachwuchsförderung: FFK-Direktor Markus Mörth

Von 24. bis 28. November 2026 wird Kitzbühel wieder zum Treffpunkt für Filmschaffende, Branche und Publikum aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die 14. Ausgabe setzt auf Vielfalt, Nachwuchsförderung und Austausch – mit „FFKB Connect“, Drehbuchklausur und #kinofueralle als zentrale Säulen.

Das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) richtet seinen Blick bei seiner 14. Ausgabe einmal mehr auf das, was Film über die Leinwand hinaus ausmacht. Von 24. bis 28. November 2026 bringt das Festival nationale und internationale Filmschaffende, Nachwuchstalente, Branchenvertreter und das Publikum in Kitzbühel zusammen. Im Zentrum stehen ein vielfältiges Kino- und Rahmenprogramm aus allen Genres, die Förderung der nächsten Generation von Filmschaffenden und Formate, die Begegnungen und neue Verbindungen ermöglichen.

„Mir ist wichtig, dass das Filmfestival Kitzbühel für junge Filmschaffende mehr ist als eine Bühne für einen Abend. Mit dem ‚Rising Stars‘-Wettbewerb möchten wir Talente sichtbar machen, sie mit der Branche ins Gespräch bringen und Kontakte knüpfen, die über die Festivalwoche hinaus tragen. Unsere film- und medienpolitischen Panels bieten Raum, gemeinsam über die Zukunft des Films zu diskutieren. Wenn aus einer Begegnung eine Zusammenarbeit wird oder jemand durch das Festival den nächsten Schritt gehen kann, dann zeigt sich für mich, was nachhaltige Nachwuchsförderung bedeutet“, so Festivalleiter Markus Mörth.
Das Programm versteht sich dabei als Einladung an ein breites Publikum: Nachwuchsarbeiten treten in einen Dialog mit internationalen und österreichischen Kinoproduktionen und beeinflussen sich im Idealfall gegenseitig positiv. Das Festival macht so unterschiedliche Formen des Kinos sichtbar und stellt gleichzeitig jene Menschen in den Mittelpunkt, die mit ihren Ideen, Ambitionen und Geschichten die Zukunft des Films mitgestalten.

Nachwuchsförderung mit nachhaltiger Wirkung
Die Nachwuchsförderung bildet seit seiner Gründung einen Schwerpunkt des Festivals. Dabei begleitet das Filmfestival Kitzbühel junge Filmschaffende in unterschiedlichen Phasen ihrer Arbeit: Die Drehbuchklausur bietet Autoren Zeit, fachlichen Austausch und professionelle Begleitung zur Weiterentwicklung ihrer Stoffe unter der künstlerischen Leitung des erfahrenen Drehbuchautors Sebastian Andrae.
Beim öffentlichen Pitching-Format „FFKB Connect“ können Kreative ihre Projekte vor Vertretern der Filmbranche, Produzenten und Verantwortlichen der Broadcaster präsentieren, Feedback erhalten und neue Kontakte knüpfen.
Der Nachwuchswettbewerb „Rising Stars“ gibt jungen Filmschaffenden eine Bühne für ihre Arbeiten in den Bereichen internationaler Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm.
 
Wie aus diesen Begegnungen konkrete filmische Projekte entstehen können, zeigen die Geschichten ehemaliger Teilnehmer. Marlena Marie Grübl war im vergangenen Jahr beim „FFKB Connect“ vertreten. Ihr Projekt „Buhle“ wurde dort mit dem Film in Austria Treatment Award ausgezeichnet und ist 2026 im Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Kitzbühel zu sehen. Auch David Lapuch steht für die Verbindung von Nachwuchsförderung und Festival: Sein Film „Cornetto im Gras“ war bereits 2023 in Kitzbühel zu sehen, 2024 war er Teil der Festivaljury. 2026 kehrt er mit seinem neuen Film „Frutti di Mare“ in den Wettbewerb zurück.
 
Ein weiteres Beispiel für die langfristige Wirkung des Formats ist Gregor Schmidinger, der seinen Stoff für „Nevrland“ im Rahmen der Drehbuchklausur weiterentwickelte. Der Film wurde 2019 beim Filmfestival Kitzbühel für den „Besten Spielfilm“ ausgezeichnet.
Zudem feiert Peter Brunners Spielfilm „Down the Arm of God“ beim diesjährigen Filmfestival Kitzbühel seine Österreich-Premiere.

Kitzbühel als Ort des Austauschs
Die besondere Atmosphäre des Festivals entsteht durch die unmittelbare Begegnung: „FFKB Connect“, Panels und der Think Tank bringen Kreative und Branchenvertreter aus Projektentwicklung, Produktion, Broadcasting, Verleih und Filmfinanzierung zusammen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über aktuelle Entwicklungen der Film- und Fernsehproduktion, neue Kooperationen und die Weiterentwicklung von Projekten.
Eine zusätzliche Bühne schafft die Kooperation mit dem Kurier Medienhaus als Veranstalter der „Kurier Romy“.
Joyn ist erneut Medienpartner des Filmfestival Kitzbühel und bietet preisgekrönten österreichischen Kurzfilmen das ganze Jahr über eine Bühne. Rund 80 österreichische Kurzfilme können auf der Plattform gestreamt werden. Joyn stiftet 2026 wieder den Kurzfilmpreis des Filmfestival Kitzbühel und fördert damit die Sichtbarketi heimischer Filmschaffender.
 
Das Filmfestival Kitzbühel findet von 24. bis 28. November 2026 statt. Weitere Informationen auf ffkb.at

Über das Filmfestival Kitzbühel
Seit 2013 ist das von Michael Reisch, Mike Mayr-Reisch, Nina Hipfl-Reisch, Kathryn Perrotti und Josef Obermoser gegründete Filmfestival Kitzbühel Anziehungspunkt für die deutschsprachige Film- und Fernsehszene. Neben einem kuratierten Publikumsprogramm verschreibt sich das Filmfestival Kitzbühel unter der Leitung von Direktor Markus Mörth der Nachwuchsförderung.
Weitere Informationen auf ffkb.at