„Ich mag Haydn sowieso lieber“

Ein fremder Mann überreicht der jungen Cellistin Estrella einen Umschlag und nimmt ihr das Versprechen ab, niemandem davon zu erzählen. Darin findet sie eine alte Notenskizze von Joseph Haydn – eine Sensation! Doch bald werden Estrella die Noten unter rätselhaften Umständen gestohlen. Als sie Kontakt zu dem Mann aufnehmen will, der sie ihr anvertraut hat, erfährt sie, dass er ermordet wurde und ein Pentagramm aus Blut hinterlassen hat.
Und damit beginnt für die junge Musikerin ein Abenteuer, das sie nicht gewollt hat, aber dem Leser viele viele Einblicke in so höchst unterschiedliche Lebensbereiche wie der Klassikszene, Polizeiarbeit in Mexiko bis hin zu den Freimaurern gibt. Anria Reicher gelingt es mit leichter Hand viele Informationen in die Geschichte zu streuen, die höchst lehrreich sind, aber nie so wirken. Am liebsten möchte man der Romanheldin nachreisen, angefangen von der Bergkirche in Eisenstadt über Cadiz bis hin nach Kuba. Warum die junge Autorin so viel über Haydn weiß, ist aus ihrer Biografie erkennbar: ihr Vater wat der langjährige Intendant der Internationalen Haydn Festspiele in Eisenstadt.
Anria Reicher: Das Haydn Pentagramm (atb)