Wellen schlagen gegen die Küste, beobachtet von einer Frau/ A 1914–1918
(Foto: Sammlung Kooperative „das kino co-op“)
Erstmals vergibt das Kunst- und Kulturministerium ein Stipendium für die Pflege, Erhaltung, Beforschung und Vermittlung österreichischer Filmkultur. Eingereicht werden können Arbeitsvorhaben, die zur österreichischen Filmkultur beitragen und eine fundierte Auseinandersetzung mit der österreichischen Filmgeschichte und Theorien des Films voraussetzen sowie auf eine Revision der Bilder abzielen.
Mit dem Namen, Elisabeth Büttner, erinnert das Stipendium an die Verdienste der Filmwissenschafterin Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Büttner M.A. (1961-2016), die 2007 zur ersten Professorin für Filmwissenschaft Österreichs an das Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaft berufen wurde und das Nachdenken über die Kunstform Film, den österreichischen Film und seine Geschichte maßgeblich prägte.
Ausschreibung im August, Einreichung ab September
Unterstützt werden insbesondere Arbeits- und Studienaufenthalte, (künstlerische) Forschung, Erarbeitung von Programmreihen, Workshops, Ausstellungen, Publikationen und Filmvermittlungsangeboten etc. Das Stipendium richtet sich an Kurator:innen, Archivar:innen, Programmierer:innen, Wissenschafter:innen und Vermittler:innen im Bereich Film, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben. Die Ausschreibung erfolgt im August. Die maximale Stipendien-Dauer ist auf 6 Monaten festgesetzt, die Höhe mit 1.500 Euro pro Monat für die Umsetzung im Inland respektive 2.000 Euro pro Monat für die Umsetzung im Ausland. Die Einreichfrist ist von 1. September bis 31. Oktober 2026 festgesetzt. Die Vergabe erfolgt durch eine Fachjury.