Österreich mehrfach beim Oscar-Rennen dabei!

International gefragter Star: Sandra Hüller, hier in „Rose“

Vier Filme mit ÖFI-Beteiligung  rittern um den Auslandsoscar 
Die Qualität und internationale Vernetzung der heimischen Filmbranche und die weltoffene Förderstrategie des ÖFI zeigen sich auch heuer eindrucksvoll in der Anzahl der internationalen Koproduktionen, die jeweils als nationale Beiträge für den Oscar für den „Besten Internationalen Film“ eingereicht wurden.

Die österreichische Auswahljury entschied sich für „Rose“ von Markus Schleinzer als österreichischen Beitrag. Sandra Hüller wurde auf der diesjährigen Berlinale für die beste darstellerische Leistung ausgezeichnet.

Deutschland schickt mit „Everytime„ der österreichischen Regisseurin und Autorin Sandra Wollner eine österreichisch-deutsche Koproduktion ins Rennen. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Festival in Cannes und wurde dort in der Sektion Un Certain Regard mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Die Wiener Produktionsfirma Panama Film ist neben „Everytime“ auch an der Herstellung des bulgarischen Beitrags „Das geträumte Abenteuer“ von Valeska Grisebach beteiligt, der in Cannes mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde.

Und die Film AG produzierte als majoritärer Koproduktionspartner den ägyptischen Oscar-Kandidaten „The Stories“ des österreichischen Autors und Regisseurs Abu Bakr Shawky, mit Valerie Pachner in der Hauptrolle.

Mit insgesamt vier Filmen im diesjährigen Oscar-Rennen unterstreicht die österreichische Filmbranche einmal mehr ihre internationale Sichtbarkeit und ihre künstlerische Relevanz als Partnerin bedeutender europäischer und internationaler Produktionen.