ORF: 70 Jahre Wolfgang Ambros

Wolfgang Ambros – eine Legende im heimischen Musikschaffen (Foto: M. Klimek)

Jetzt starten die Ambros-Festspiele zum 70er – nicht zu Unrecht, wenn man die historische Rolle und das lange, bis heute andauernde Wirken des Künstlers bedenkt. Ohne Wolfgang Ambros würde der „Austropop“ – ein Etikett, das sein wesentlicher Begründer immer gering geschätzt hat – anders klingen. Oder gar nicht existieren.
Die beiden Journalisten Walter Gröbchen & Manfred Klimek haben den Versuch unternommen, dem Menschen und Künstler Tribut zu zollen, ohne in eine distanzlose Fan-Pose zu verfallen. Herausgekommen ist eine TV-Dokumentation, die am kommenden Freitag, 18.03., um 21.05 Uhr auf ORF III Premiere hat: „Alles andere zählt net mehr – 70 Jahre Wolfgang Ambros“.

Es ist eine Hommage aus reizvollem, z.T. unbekanntem Archivmaterial und aktuellen Interviews, die herausarbeiten will, was das Faszinosum Ambros ausmacht. Und seine Katalysatorrolle für die Populärmusikszene des Landes seit den frühen siebziger Jahren. Zu Wort kommen wesentliche Wegbegleiter/innen – vom langjährigen Textautor Joesi Prokopetz über Produzent Christian Kolonovits bis zur Mitmusikerin Birgit Denk, von Peter Rapp über Nicholas Ofczarek bis Herbert Prohaska, von den Ex-Ö3-Ikonen Rudi Klausnitzer und Wolfgang Kos bis zu Vertretern der heutigen Szene, Franz Adrian Wenzl („Austrofred“) und Der Nino aus Wien. (Fotos zur freien Verwendung: http://alturl.com/fnhz2)

Was nur gestreift wurde (weil das der ORF anderswo eh breit abfeiert, siehe https://tv.orf.at/stories/wolfgang_ambros100.html), ist das für die künstlerische Essenz Unwesentliche: die „Seitenblicke“-Stories und privaten Höhe- und Tiefpunkte, die Austria 3-Ankedoten, den physischen Status Quo und den üblichen Smalltalk.