Rose geht für Österreich ins Oscar-Rennen

Sandra Hüller kann fast alles!

Markus Schleinzers Spielfilm Rose geht für Österreich ins Oscar-Rennen 2027. Die unabhängige Jury der Filmbranche hat das von der österreichischen Produktionsfirma Schubert gemeinsam mit den deutschen Produktionspartnern ROW Pictures und Walker + Worm Film produzierte Drama für die Kategorie „Bester internationaler Film“ („Auslands-Oscar“) ausgewählt.

Markus Schleinzers Rose ist ein eindringliches und radikales Historien-Drama, in dem sich die Titelheldin (Sandra Hüller) im verwüsteten Deutschland des 17. Jahrhunderts unter falscher Identität ein Leben, ein Erbe und ein Stückchen Freiheit erkämpft. Internationale Stimmen hoben insbesondere das Zusammenspiel zwischen Schleinzers kluger und präziser Inszenierung und Sandra Hüllers außergewöhnlicher Präsenz hervor – Rose entwickelt dadurch eine emotionale Wucht, die lange nachwirkt.
Sandra Hüller wurde für ihre Leistung auf der Berlinale 2026 für die beste darstellerische Leistung ausgezeichnet. Der Film erhielt zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen auf renommierten Festivals weltweit und begeistert weiterhin Presse und Publikum. Vom Weltvertrieb The Match Factory bereits umfassend international verkauft, wird Rose nun von MUBI, einem führenden internationalen Verleih, mit einer umfassenden globalen Kino- und Awards-Kampagne in die Oscar-Saison geführt.
Die Jury-Begründung:Rose ist ein Film, der weit über sein historisches Setting hinausreicht. Er erzählt radikal von Selbstbestimmung, Freiheit, dem Kampf gegen gesellschaftliche Zwänge und von der Frage, wer über das Leben eines Menschen bestimmt.
Die große Stärke des Films liegt in seiner außergewöhnlichen künstlerischen Geschlossenheit: ROSE ist ein Werk wie aus einem Guss, die poetischen Schwarz-Weiß-Bilder entfalten in ihrer Klarheit eine geradezu betörende Wirkung und enorme visuelle Kraft. Markus Schleinzers herausragende Filmsprache schafft unumstößliche Klarheit und tiefe emotionale Wahrhaftigkeit zugleich. Der elliptisch erzählte Film bleibt dabei leise, ohne je an Intensität zu verlieren. Auch die kunstvoll erschaffene Sprache trägt wesentlich zur Intensität des Filmerlebnisses bei: ihre Kadenzen und ihr Rhythmus verleihen ROSE ihre eigene berührende wie pragmatische Atmosphäre.
Die herausragende Qualität des Films, die ungebrochene, weltweite Resonanz seit der Auszeichnung bei der Berlinale und die starke internationale Positionierung geben ROSE hervorragende Voraussetzungen für die bevorstehende Oscar-Kampagne.“

Die österreichische Oscar-Auswahlkommission: Die Mitglieder der Jury waren (mit Stimmrecht) Mark Gerstorfer (Regisseur), Maria Hinterkörner (Drehbuchautorin), Antoinette Höring (Szenenbildnerin), Anne Laurent-Delage (Geschäftsführerin Austrian Films), Gerda Leopold (Regisseurin), Thomas Rigler (Regisseur), Wolfgang Thaler (DOP), Cordula Werner (Editorin), Claudia Wohlgenannt (Produzentin) sowie beratend Alexander Dumreicher-Ivanceanu (Filmproduzent und Obmann des Fachverbands), Michael Kitzberger (Filmproduzent, Entsendung 2025) und Salma Abdalla (Expertin internationaler Vertrieb).