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Back to ORF: Medwenitsch wird Stifungsrat

Berater Franz Medwenitsch wird ORF-Stiftungsrat (Foto: ORF/Thomas Ramstorfer)

Es gibt kaum jemand aus der Musikbranche, der ihn nicht kennt, denn Franz Medwenitsch war knapp 30 Jahre Geschäftsführer der Ifpi. Nun folgt er dem zurückgetretenen ÖVP-Entsandten Gregor Schütze in den ORF-Stiftungsrat nach.
Der Berater für Musik, Wirtschaft und Medien verfüge „als langjähriger Mitarbeiter des ORF (…) sowie als ehemaliges, über zwei Jahrzehnte dem Stiftungsrat angehörendes Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Gremiums (…) über umfassende Kenntnisse des ORF und weitreichende medienwirtschaftliche Expertise“, heißt es im Umlaufbeschluss.

Medwenitsch gehörte dem Stiftungsrat bereits lange an, von 2010 bis 2025 fungierte er als stellvertretender Vorsitzender. Er wurde den ÖVP-nahen Stiftungsräten zugerechnet.
Von 1996 bis 2025 führte er die Geschäfte des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI Austria). Ob er Schütze auch als stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender folgt, war nicht bekannt.

Miniserie über das Fahrenlernen

Anschnallen bitte! Rasante Fahrstunden, ein leidgeprüfter Fahrlehrer, eine schlagfertige Schülerin mit Entourage, Gastauftritte von David Scheid und Josef Hader... das alles und mehr unter der Regie von Kurdwin Ayub.

„Blinken ist nicht täglich Brot.“ Fahrschullehrer Florian (Kabarettist Christoph Fritz) muss einiges Leid ertragen, wenn seine aufgeweckte Schülerin (Elif Duygu) hinter dem Steuer Platz nimmt. Und die zwei besten Freundinnen für die Rückbank mitgebracht hat. Oder beim nächsten Mal den eigenen Vater. Ob sich das bis zur Prüfung am Ende von 2Hot2Drive ausgeht?
„Fahr lässig, nicht fahrlässig“, meint der geprüfte Lehrer. In jedem Fall umwerfend lässig ist die neue sechsteilige ORF-Miniserie, nach einer Idee von Monja Art, umgesetzt von Kurdwin Ayub. (Diagonale 2026)

2Hot2Drive
22.09.2026 um 23:06 (Teil 1)
29.09.2026 um 23:00 (Teil 2)
in ORF 1 und auf ORFOn
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mit: Elif Duygu, Christoph Fritz
sowie Lia Wilfing, Kaya Amani, Omar Ayub u.a.
als Gäste: David Scheid, Josef Hader
Regie: Kurdwin Ayub
Idee & Buch: Monja Art
Bearbeitung Handlung & Dialoge: Kurdwin Ayub & Cast
Künstlerische Zusammenarbeit: Ulrike Putzer, Markus Zizenbacher
Kamera: Max Meissl
Schnitt: Esther Fischer
Ton: Nik Kojan, Michael Holly
Kostüm: Wolfgang Perner
Redaktion ORF: Susanne Spellitz
Producer: Steven Swirko
Produzentinnen: Barbara Pichler, Gabriele Kranzelbinder

Neues ORF-Management ab 2027

Alle 13 vom designierten ORF-Generaldirektor Clemens Pig vorgeschlagenen Direktorinnen und Direktoren (Foto: ORF/Thomas Ramerstorfer)

Der ORF-Stiftungsrat bestellte in seiner Plenarsitzung am Dienstag, dem 11. August 2026, mit großer Mehrheit die vom designierten ORF-Generaldirektor Clemens Pig vorgeschlagenen Direktorinnen bzw. Direktoren.
Es sind dies: Silvia Lieb als Direktorin für „Finanzen und Verwaltung“, Michael Krön als Direktor für „Programm und Brands“, Angelika Simma-Wallinger, als Direktorin für „Audience und Plattformen“ unHarald Kräuter als Direktor für „Technologie und Innovation“.
Die Funktionsperiode beginnt am 1. Jänner 2027 und endet am 31. Dezember 2031.
Clemens Pig: „Ich habe nach einem professionellen Auswahlprozess mit Begleitung durch externe Recruiting-Fachleute die besten Köpfe für die ausgeschriebenen Funktionen vorgeschlagen und freue mich sehr über die große Mehrheit im Stiftungsrat, mit der nun mein Team bestellt wurde. Gemeinsam mit den hochkompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses werden mein Direktorium und ich den ORF in eine starke Zukunft führen. Ich freue mich auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit im Sinne unseres Souveräns, des Publikums.“

Landesdirektorinnen und Landesdirektoren bestellt
Außerdem wurden die neuen Direktorinnen für die ORF-Landesstudios (wieder)bestellt. Landesdirektorinnen bzw. Landesdirektoren. Wiederbestellt wurden: Werner Herics (Burgenland), Alexander Hofer (Niederösterreich), Klaus Obereder (Oberösterreich), Esther Mitterstieler (Tirol) und Edgar Weinzettl (Wien).
Neu bestellt wurden: Martin Weberhofer (Kärnten), Gerd Schneider (Salzburg), Sigrid Hroch (Steiermark) und Julia Ortner, (Vorarlberg).

Clemens Pig: „Die Landesstudios und deren Programm sind eines der wesentlichen Assets des ORF als Nahversorger der Bundesländer und Impulsgeber für den gesamten ORF. Gemeinsam im Team werden wir an der weiteren Stärkung und Vielfalt unserer Angebote für die Regionen arbeiten. Ich freue mich über die breite Zustimmung zu meinem Team und sehe der Zusammenarbeit mit Freude entgegen.“

Ösi-Quote: Ob sich unter der neuen Audience-Direktorin etwas ändern wird?

2026

MonatGesamttitelÖsterreichtitelÖ-Prozent
Jänner10.6472.05319.28 %
Februar9.6671.76418.06 %
März10.6182.01518.98 %
April10.4471.99619.11 %
Mai10.9272.03718.64 %
Juni10.2971.86618.12 %
Juli10.8202.03018.76 %
August10.9331.96217.95 %
September10.4951.88117.92 %

Der Österreich-Anteil (01.07. – 31.07.) in der Kernzone 5 Uhr bis 22 Uhr beträgt: 15.00 %

2026

MonatGesamttitelÖsterreichtitelÖ-Prozent
Jänner10.2791.47014.30 %
Februar9.2291.31614.26 %
März10.2441.48414.49 %
April9.9621.43714.42 %
Mai10.2051.55915.27 %
Juni9.8811.41314.30 %
Juli10.2391.48014.45 %
August10.2931.44013.99 %
September9.9061.42614,40 %

Einreichfrist endet demnächst

Im Andenken an den ORF-Journalisten Franz Grabner wird bei der Diagonale der Franz-Grabner-Preis vergeben.

 

Humanistische Weltsicht, hohes Arbeitsethos und unbestechliche Menschenliebe haben den ehemaligen ORF-Journalisten Franz Grabners Wirken ausgezeichnet – Qualitätskriterien, die mit der Auslobung des Preises hochgehalten werden sollen. Seit 2017 werden der beste Kinodokumentarfilm sowie der beste Fernsehdokumentarfilm (auch Webformate/Fernsehserien möglich) prämiert. Das spezielle Augenmerk gilt neben der inhaltlich überzeugenden Story einer kreativen und innovativen Herangehensweise in dramaturgischer sowie in filmischer Hinsicht. Dokumentarfilme mit dem thematischen und filmkünstlerischen Potenzial für den internationalen Film- und TV-Markt sind hierbei von besonderem Interesse ebenso wie serielle und Crossmedia-Projekte.
Das Komitee bestehend aus Vertreter/innen von ORF, Diagonale, den österreichischen Produzentenverbänden AAFP und Film Austria und den Initiatoren des Franz-Grabner-Preises bestellt jährlich eine fünfköpfige Fach-Jury. Diese wählt in einem demokratischen Abstimmungsverfahren den besten Kinodokumentarfilm und den besten Fernsehdokumentarfilm. Das Preisgeld von jeweils € 5.000 ist für die Entwicklung des Folgeprojekts der Preisträger bestimmt. Der Franz-Grabner-Preis wird jährlich im März im Rahmen des österreichischen Filmfestivals Diagonale vergeben.
Filme/Videos, die diesen Kriterien entsprechen, müssen spätestens bis 1. November 2017 angemeldet werden. Alle Infos dazu unter: http://www.diagonale.at/franzgrabner/

Foto: Helmut Utri