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Neues ORF-Management ab 2027

Alle 13 vom designierten ORF-Generaldirektor Clemens Pig vorgeschlagenen Direktorinnen und Direktoren (Foto: ORF/Thomas Ramerstorfer)

Der ORF-Stiftungsrat bestellte in seiner Plenarsitzung am Dienstag, dem 11. August 2026, mit großer Mehrheit die vom designierten ORF-Generaldirektor Clemens Pig vorgeschlagenen Direktorinnen bzw. Direktoren.
Es sind dies: Silvia Lieb als Direktorin für „Finanzen und Verwaltung“, Michael Krön als Direktor für „Programm und Brands“, Angelika Simma-Wallinger, als Direktorin für „Audience und Plattformen“ unHarald Kräuter als Direktor für „Technologie und Innovation“.
Die Funktionsperiode beginnt am 1. Jänner 2027 und endet am 31. Dezember 2031.
Clemens Pig: „Ich habe nach einem professionellen Auswahlprozess mit Begleitung durch externe Recruiting-Fachleute die besten Köpfe für die ausgeschriebenen Funktionen vorgeschlagen und freue mich sehr über die große Mehrheit im Stiftungsrat, mit der nun mein Team bestellt wurde. Gemeinsam mit den hochkompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses werden mein Direktorium und ich den ORF in eine starke Zukunft führen. Ich freue mich auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit im Sinne unseres Souveräns, des Publikums.“

Landesdirektorinnen und Landesdirektoren bestellt
Außerdem wurden die neuen Direktorinnen für die ORF-Landesstudios (wieder)bestellt. Landesdirektorinnen bzw. Landesdirektoren. Wiederbestellt wurden: Werner Herics (Burgenland), Alexander Hofer (Niederösterreich), Klaus Obereder (Oberösterreich), Esther Mitterstieler (Tirol) und Edgar Weinzettl (Wien).
Neu bestellt wurden: Martin Weberhofer (Kärnten), Gerd Schneider (Salzburg), Sigrid Hroch (Steiermark) und Julia Ortner, (Vorarlberg).

Clemens Pig: „Die Landesstudios und deren Programm sind eines der wesentlichen Assets des ORF als Nahversorger der Bundesländer und Impulsgeber für den gesamten ORF. Gemeinsam im Team werden wir an der weiteren Stärkung und Vielfalt unserer Angebote für die Regionen arbeiten. Ich freue mich über die breite Zustimmung zu meinem Team und sehe der Zusammenarbeit mit Freude entgegen.“

Ösi-Quote: Ob sich unter der neuen Audience-Direktorin etwas ändern wird?

2026

Ö3
Monat Gesamttitel Österreichtitel Ö-Prozent
Jänner 10.647 2.053 19.28 %
Februar 9.667 1.764 18.06 %
März 10.618 2.015 18.98 %
April 10.447 1.996 19.11 %
Mai 10.927 2.037 18.64 %
Juni 10.297 1.866 18.12 %
Juli 10.820 2.030 18.76 %

Der Österreich-Anteil (01.07. – 31.07.) in der Kernzone 5 Uhr bis 22 Uhr beträgt: 15.00 %

2026

Radio Wien
Monat Gesamttitel Österreichtitel Ö-Prozent
Jänner 10.279 1.470 14.30 %
Februar 9.229 1.316 14.26 %
März 10.244 1.484 14.49 %
April 9.962 1.437 14.42 %
Mai 10.205 1.559 15.27 %
Juni 9.881 1.413 14.30 %
Juli 10.239 1.480 14.45 %

 

Einreichfrist endet demnächst

Im Andenken an den ORF-Journalisten Franz Grabner wird bei der Diagonale der Franz-Grabner-Preis vergeben.

 

Humanistische Weltsicht, hohes Arbeitsethos und unbestechliche Menschenliebe haben den ehemaligen ORF-Journalisten Franz Grabners Wirken ausgezeichnet – Qualitätskriterien, die mit der Auslobung des Preises hochgehalten werden sollen. Seit 2017 werden der beste Kinodokumentarfilm sowie der beste Fernsehdokumentarfilm (auch Webformate/Fernsehserien möglich) prämiert. Das spezielle Augenmerk gilt neben der inhaltlich überzeugenden Story einer kreativen und innovativen Herangehensweise in dramaturgischer sowie in filmischer Hinsicht. Dokumentarfilme mit dem thematischen und filmkünstlerischen Potenzial für den internationalen Film- und TV-Markt sind hierbei von besonderem Interesse ebenso wie serielle und Crossmedia-Projekte.
Das Komitee bestehend aus Vertreter/innen von ORF, Diagonale, den österreichischen Produzentenverbänden AAFP und Film Austria und den Initiatoren des Franz-Grabner-Preises bestellt jährlich eine fünfköpfige Fach-Jury. Diese wählt in einem demokratischen Abstimmungsverfahren den besten Kinodokumentarfilm und den besten Fernsehdokumentarfilm. Das Preisgeld von jeweils € 5.000 ist für die Entwicklung des Folgeprojekts der Preisträger bestimmt. Der Franz-Grabner-Preis wird jährlich im März im Rahmen des österreichischen Filmfestivals Diagonale vergeben.
Filme/Videos, die diesen Kriterien entsprechen, müssen spätestens bis 1. November 2017 angemeldet werden. Alle Infos dazu unter: http://www.diagonale.at/franzgrabner/

Foto: Helmut Utri