Deutscher Oscar®-Beitrag von Österreicherin

War heuer schon in Cannes mit „Everytime“ erfolgreich in der Schiene Un Certain Regard: Sandra Wollner (Foto: Epa/Clemens Bilan)

Everytime (2026), eine österreichisch-deutsche Koproduktion von Panama Film und The Barricades geht als deutscher Beitrag ins Rennen um die Oscars. Regisseurin ist die  in Leoben/Stmk geborene Filmautorin Sandra Wollner (Das unmögliche Bild, The Trouble with Being Born)

Zuvor wurde Everytime mit Birgit Minichmayr, Tristán López und Lotte Shirin Keiling in den Hauptrollen bei den Filmfestspielen in Cannes mit dem Preis für den Besten Film in der Sektion „Un Certain Regard“ und beim Sarajevo Filmfestival mit dem „Herz von Sarajevo“ ausgezeichnet.

Sandra Wollner, 1983 in der Steiermark geboren, studierte Dokumentarfilm-Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Ihr Spielfilmdebüt Das unmögliche Bild (2016) gewann den Förderpreis „Neues Deutsches Kino” und den Deutschen Filmkritikerpreis für den besten Spielfilm 2018.
Ihr zweiter SpielfilmThe Trouble with Being Born feierte 2020 Weltpremiere auf der Berlinale in der Sektion „Encounters” und wurde mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Der Film erhielt vier Österreichische Filmpreise – darunter Bester Film und Beste Regie – sowie den Deutschen Filmkritikerpreis in den Kategorien Bester Film und Beste Kamera.

Everytime ist Wollners dritte Regiearbeit und feierte im Mai 2026 Weltpremiere in der Sektion „Un Certain Regard” der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, wo er den Hauptpreis gewann. Sandra Wollner lebt in Berlin.

Das einfühlsame Drama, das auf besondere Weise von Trauer und Verlust erzählt, kommt am 27. November österreichweit in die Kinos.