Über 100 Filmschaffende fordern Streamingabgabe

Österreich braucht endlich faire Wettbewerbsbedingungen und eine nachhaltige Finanzierung für den heimischen Film“, sagt Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft.

Filmwirtschaft startet am 24.August  Social-Media-Kampagne #FairStreamtBesser 
Mehr als 100 prominente Schauspieler:innen, Regisseur:innen und weitere Filmschaffende treten ab heute gemeinsam für die Einführung einer Streamingabgabe in Österreich ein. Unter dem Kampagnenmotto #FairStreamtBesser machen sie mit persönlichen Videos und Sujets in den kommenden Wochen in den sozialen Medien darauf aufmerksam, warum internationale Streamingplattformen einen fairen Beitrag zum österreichischen Film leisten sollen.

Unterstützt wird #FairStreamtBesser unter anderem von Verena Altenberger, Manuel Rubey, Simon Schwarz, Valerie Huber, Pia Hierzegger, Lilian Klebow, Erwin Steinhauer, Ursula Strauss, Anton Noori, Gregor Seberg, Günther Lainer, Antonia Stabinger, Elke Winkens und Harald Sicheritz sowie zahlreichen weiteren Filmschaffenden aus unterschiedlichen Bereichen der österreichischen Filmwirtschaft.
„Wenn sich mehr als 100 Filmschaffende gemeinsam öffentlich zu Wort melden, ist das ein starkes Signal an die Politik. Die Streamingabgabe wird seit Monaten diskutiert. Im Herbst muss aus den Diskussionen eine Entscheidung werden. Österreich braucht endlich faire Wettbewerbsbedingungen und eine nachhaltige Finanzierung für den heimischen Film“, sagt Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft.

#FairStreamtBesser: Filmwirtschaft erwartet Entscheidung im Herbst
Die Forderung hinter #FairStreamtBesser ist klar: Internationale Streaminganbieter, die in Österreich Umsätze erzielen, sollen auch einen fairen Beitrag zum heimischen Filmstandort leisten – durch eine Kombination aus Streamingabgabe und Investitionen in heimische Produktionen. Vergleichbare Modelle bestehen bereits in zahlreichen europäischen Ländern. Die Kampagne wird in den kommenden Wochen mit Videos und Sujets der beteiligten Filmschaffenden über die sozialen Medien weitergeführt.
Der Start erfolgt bewusst am Tag des Sommergesprächs von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler. Nach den politischen Diskussionen der vergangenen Monate erwartet die Filmwirtschaft nun konkrete Entscheidungen im Herbst.

Andreas Babler hat sich klar zur Stärkung des österreichischen Films bekannt. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Koalitionspartnern eine dauerhafte Lösung umzusetzen. Mehr als 100 Filmschaffende senden mit #FairStreamtBesser ein starkes Signal: Wer von unserem Filmstandort, unseren Talenten und unserem Know-how profitiert, soll auch einen fairen Beitrag leisten. Die Branche ist bereit – im Herbst ist die Politik am Zug“, so Claudia Wohlgenannt, die Initiatorin der Kampagne und Obfrau der Film- und Musikwirtschaft in Wien abschließend.

Link Instagram:
Simon Schwarz und Manuel Rubey
Verena Altenberger