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Neues Highlight in Wien: Klanglicht im Park

Museum of the Moon by Luke Jerram
In der warmen Jahreszeit kennt man mittlerweile aufgrund des „Theater im Park“ die wunderschöne Anlage des Palais Schwarzenberg, nun kann man sie auch in der dunkleren Jahreszeit besuchen, denn es wurde „Klanglicht im Park“ geschaffen.
„Seit vielen Jahren verfolge ich aufmerksam und mit großer Bewunderung, was Bernhard Rinner und Birgit Lill-Schnabl mit Klanglicht in Graz erschaffen haben – ein Format, um das ich Graz ehrlich beneide. Umso mehr freut es mich, dass wir dieses einzigartige Erfolgsformat nun gemeinsam nach Wien bringen und eine künstlerisch gestaltete Oase der Ruhe in der Stadt öffnen. Ich freue mich sehr darauf, dieses besondere, atmosphärische Zusammenspiel von Kunst und Natur ab Herbst in Wien selbst erleben zu können, “ so Georg Hoanzl, Initiator „Klanglicht im Park“ , Initiator und Eigentümer „Theater im Park“.
Die 16 künstlerischen Arbeiten von elf österreichischen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern verteilen sich über den gesamten Schwarzenberggarten. Der historische Ort wird dabei nicht bloß zur Kulisse, sondern selbst zum Teil der Kunst.
Zu den Höhepunkten zählt Luke Jerrams „Museum of the Moon“. Die monumentale Mondinstallation bringt den Erdtrabanten in faszinierender Detailtreue in den Schwarzenberggarten und lässt das Publikum dem Mond auf Augenhöhe begegnen.
Katja Paternoster wirft Licht auf stilles Leben, Alfredo Barsuglia eröffnet neue Perspektiven des Miteinanders. Mit Philipp Artus entstehen eigene Traumlandschaften, während Yasuhiro Chida die Frage aufwirft: Folgt das Licht uns oder wir ihm? Hartung & Trenz greifen die historischen Sichtachsen des Gartens auf und verwandeln sie in einen poetischen Sprach- und Lichtraum, der auch gedanklich neue Wege eröffnet. Miriam Hamann verbindet Wissenschaft, Geschichte und Gegenwart und schafft daraus ein räumliches Bild im Zusammenspiel von Kunst und Natur. Javier Riera schreibt Licht und Geometrie in die Landschaft ein und lässt uns dabei in den Fluss der Zeit eintauchen. Joschua Hohenbrink fängt einen Moment der Vergangenheit ein, während das Kunst-Trio OchoReSotto einen Augenblick zwischen Wirklichkeit und Illusion entstehen lässt. Bart Ensing schafft einen kunstvollen Naturraum, in dem unsichtbare Kräfte sichtbar werden.
So entsteht ab der Dämmerung ein nächtliches Gesamterlebnis aus Licht, Klang und Natur und ein Park, den jede und jeder auf eigenem Weg entdecken kann.
– Zeitgenössische Kunst – Künstler*innen aus Österreich und aller Welt arbeiten mit Licht, Klang, Projektion, Skulptur und Raum.
– Ein Garten, der Teil der Kunst wird – viele Arbeiten reagieren unmittelbar auf Bäume, Sichtachsen, Architektur und Geschichte des Schwarzenberggartens.
– Zeit zum Wahrnehmen – Nicht jede Arbeit sucht den großen Effekt. Manche entfalten sich im Verweilen, Zuhören und genaueren Hinsehen.
– Mehr erfahren mit dem Audioguide – Geschichten über Kunstwerke, Künstler:innen, Pflanzen, Tiere und den historischen Garten eröffnen zusätzliche Perspektiven.
– Im eigenen Tempo – der Rundgang lässt sich individuell erleben. Wer sich Zeit für Werke und Audioguide nimmt, entdeckt deutlich mehr als beim bloßen Durchgehen.
Klanglicht im Park – The Sound of Light
23. Oktober bis 10. Jänner 2027
Schwarzenberggarten am Schloss Belvedere
Prinz-Eugen-Straße 25, 1030 Wien
Information & Tickets: https://klanglichtimpark.at