l-r: #we_do!-Vorstand Katharina Albrecht (Akademie des österreichischen Films), Sophie Rendl (Expertin Antidiskriminierung und Gewaltschutz) und Zora Bachmann (Dachverband der Filmschaffenden), Beirätinnen Elisabeth Uebelmann (Psychologin, Prozessbegleitung und Beratung bei Tamar Beratungsstelle für misshandelte und missbrauchte Frauen, Mädchen und Kinder) Soma Assad (Politikwissenschaftlerin, Menschenrechtsaktivistin mit Schwerpunkt Diskriminierung und Antirassismus) Berater*innen Daniel Sanin (psychosozialer Berater, Gewaltpräventionsexperte) und Alexandra Eitzinger (Sozialarbeiterin und Deeskalationstrainerin mit einem Master in Sozialwirtschaft) Foto: William Knnack
Die Anlauf- und Beratungsstelle #we_do! wurde 2019 vom Dachverband der österreichischen Filmschaffenden ins Leben gerufen und setzt sich seitdem für mehr Fairness und gegen Belästigung, Diskriminierung und Gewalt in der Film- und Fernsehbranche in Österreich ein.
Nach dem erfolgreichen Projektstatus der letzten Jahre folgte jetzt die Gründung des gemeinnützigen Vereins #we_do! – Ombudsstelle Film und Fernsehen: Dieser soll die Anlauf- und Beratungsstelle als unabhängige Einrichtung dauerhaft absichern und weiterentwickeln, um auch in Zukunft Betroffene zu stärken.
Der Bereich der Beratung wird von Daniel Sanin (psychosozialer Berater, Gewaltpräventionsexperte) und Alexandra Eitzinger (Sozialarbeiterin, Deeskalationstsexpertin verantwortet. Zusätzlich sind noch Emily Hanslik (psychosoziale Beraterin, Trainerin) und Nina Krebs (Trainerin) für Fort- und Weiterbildung sowie ein fachlicher Beirat Teil des Expert*innenpools.
Die Arbeit der #we_do! – Ombudsstelle Film und Fernsehen ruht auf sechs Säulen: Beratung, Fort- und Weiterbildung, Prävention, Vernetzung, Bewusstseinsbildung sowie Konfliktlösung. Zentral ist ein ganzheitliches Verständnis, wie es sich nach dem Full Circle Approach im Gewaltschutz bewährt hat, ein kontinuierlicher Prozess von Zuhören, Verstehen, Lernen und Umsetzen.
Alle Informationen unter www.ombudsstellefilm.com