Ösis stark auf der 67. Berlinale

Birgit Minichmayr & Philipp Hochmair im Film “Tiere”

Mit Josef Haders Komödie „Wilde Maus“ im Wettbewerb, dem Dokumentarfilm „Untitled“ von Monika Willi und Michael Glawogger im Panorama sowie dem Mystery-Drama „Tiere“ im Forum zeigt sich der österreichische Film in Berlin an prominenter Stelle und in breiter Aufstellung. Als einzige Serienentwicklung aus dem deutschsprachigen Raum wurde nun auch „Freud“, in der der berühmte Wiener Psychoanalytiker zum Profiler wird, auf das Festival für die Sektion “Drama Series Days” eingeladen. Für diese Reihe werden sieben vielversprechende Serienstoffe ausgewählt,  deren Produzenten die exklusive Möglichkeit gegeben wird, weitere internationale Finanziers zu finden. In der geplanten Thrillerserie „Freud“ jagt der junge Sigmund Freud als Kriminalpsychologe einen Serienkiller.
Im Wettbewerb, der zentralen Sektion des Festivals, wird Josef Haders Regiedebüt „Wilde Maus“ seine Weltpremiere feiern. In der Koproduktion der Wiener Wega Film und der Berliner Majestic  Film spielt Hader einen arbeitslosen Musikkritiker, dessen Leben binnen weniger Tage vollkommen aus den Fugen gerät.
In der Sektion Panorama wird erstmals „Untitled“ gezeigt, den die Schnittmeisterin Monika Willi aus dem Material realisiert hat, das Regisseur Michael Glawogger vor seinem plötzlichen Tod vor zweieinhalb Jahren im Balkan, Italien, Nordwest- und Westafrika drehte. Der Film ist eine Produktion der Wiener Lotus-Film.
In der europäischen Koproduktion „Tiere“ des polnischen Regisseurs Greg Zglinski führt ein Autounfall die Protagonisten in eine Reihe seltsamer und unheimlicher Ereignisse. Das Mystery-Drama mit Birgit Minichmayr und Philipp Hochmair in den Hauptrollen wurde von der Wiener Coop99 koproduziert und feiert im Forum der Berlinale seine Weltpremiere.
Die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 9. bis 19. Februar 2017 statt.

Foto: ©Seibert