ORF, SRF und ZDF bauen Zusammenarbeit aus

Bei ihrem 52. Zusammentreffen haben die öffentlich-rechtlichen Fernseh-Anstalten ZDF, ORF und SRF bei der jährlichen Koproduktionstagung erneut ein umfangreiches, sämtliche Genres umfassendes Projekt-Paket geschnürt. In Zeiten globaler, dynamischer Plattform- und Special-Interest-Angebote verstärken die drei Partner die Ko-Achse weiter durch gemeinsame internationale Projekte. Das Ziel: im deutschsprachigen Markt durch gemeinsame Produktionen die Angebotsvielfalt steigern.
Neben der Weiterführung von Publikumsmagneten wie dem „Bergdoktor“, „Soko Donau“ und „Soko Kitzbühel“, den Freitags-Krimis und den „Toten vom Bodensee“, den „Toten von Salzburg“ oder dem „Traumschiff“ und der „Kreuzfahrt ins Glück“ wurden im Bereich der Filme neue gemeinsame Projekte wie etwa das in den Anfängen der Entwicklung stehende Familienepos „Porsche & Piech“ oder der Thriller „Das Tal der Mörder“ mit Fritz Karl beschlossen. Mit einem bildgewaltigen Folgeprojekt zum international ausgezeichneten ORF/ZDF Erfolgs-Dreiteiler „Brahmaputra“ mit Arbeitstitel „Am Dach der Welt“ wird im Bereich der Naturdokumentationen neben „Universum: Baikalsee“ Neues auf internationalem Top-Doku-Niveau entstehen – und im Wissenschaftsbereich sowie bei „History“-Dokumentationen zwischen ZDF und ORF der Austausch intensiviert. Aber auch in der Kultur wollen etwa ORF und SRF gemeinsam mit „Klammer gegen Russi“ das legendäre Duell filmisch wieder aufleben lassen. Und rund um das 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele 2020 gehen die Gespräche zu gemeinsamen Produktionen in den kommenden Wochen weiter. Auch in der Religion wurde die gemeinsame Arbeit an Gottesdiensten und Dokumentationen ausgedehnt.
Auch der Wissenstransfer von z. B. Produktionen der jungen ZDF/ARD-Plattform Funk im Bereich Digitales zum projektierten Player des ORF mit z. B. Open Space als „Laboratorium“ stand bei den Gesprächen auf der Tagesordnung. Dieser Austausch als „Best Practice Exchange“ ist integraler Bestandteil der zweitägigen Tagung.
Kathrin Zechner, Programmdirektorin des ORF, führt aus: „Das Miteinander in der Ideen-Findung, Entwicklung, vor allem aber der Produktion von gemeinsamen Leuchttürmen ist in Zeiten der Notwendigkeit von herausragenden Angeboten für unser Publikum nicht nur unumgänglich, sondern Voraussetzung für Erfolg.”

Foto: ORF/Thomas Ramerstorfer