Millionenpublikum für Kurzfilme

l-r: Die 20 Seconds for Art Jurymitglieder Marcello Demner (Managing Director, Demner, Merlicek & Bergmann/DMB), Axel Stockburger (Künstler und Lehrender an der Akademie der Bildenden Künste Wien), Cornelia Offergeld (Kuratorische Leitung KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien), Stefanie Paffendorf (Iinfoscreen Programmdirektorin) und Eva Sangiorgi (Direktorin der Viennale. Vienna International Filmfestival), mit Martina Taig (Geschäftsbereichsleitung KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien) und Sascha Berndl (Managing Director INFOSCREEN).

Zum sechsten Mal zeichneten das Dooh-Medium (digital out of home) Infoscreen und „KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien“ heuer die Gewinner:innen des Kurzfilm-Wettbewerbs „20 Seconds for Art“ aus. Der Wettbewerb wurde 2013 ins Leben gerufen und wird seither alle zwei Jahre durchgeführt.

2024 wurden insgesamt 164 jeweils 20-sekündige Kurzfilme zum Thema „Gemeinschaft 3.0. Öffentlicher Raum im digitalen Zeitalter“ eingereicht.
Das heurige Wettbewerbsthema „Gemeinschaft 3.0. Öffentlicher Raum im digitalen Zeitalter“ hat sich fast zwangsläufig ergeben“, erklärt Martina Taig, Geschäftsbereichsleitung KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien. Die virtuelle Welt werde in der Kunst als Teil des öffentlichen Raums gesehen. Die diesjährigen Beiträge hätten einmal mehr deutlich gemacht, dass Kunst im öffentlichen Raum nicht nur im Spannungsfeld von Kunst, Gesellschaft und Gesellschaftspolitik agiere, sondern auch eine aktive Rolle in dessen Gestaltung, Wahrnehmung und Aneignung übernimmt. „Das ist die gemeinsame Botschaft aller fünf – gestalterisch völlig unterschiedlichen – Gewinnerfilme. Dank der Zusammenarbeit mit Infoscreen können alle fünf nun auch in den öffentlichen Zonen in und um die öffentlichen Verkehrsmittel betrachtet und diskutiert werden.

Ende Mai kürte eine Expert:innenjury die fünf besten Beiträge. Die Gewinner:innen dürfen sich nicht nur über ein Preisgeld von je 1.000 Euro freuen. Ihre Kurzfilme werden in einem Public Screening auch einem Millionenpublikum präsentiert. Ab 8. Juli 2024 sind diese acht Wochen lang auf allen Infoscreens in und um die Öffis in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Wels, Bregenz und Eisenstadt zu sehen – das sei gewissermaßen ein „Heimspiel“ vor Millionenpublikum für die Kurzfilme, freut sich Infoscreen-Geschäftsführer Sascha Berndl.
Die Siegerfilme von Nigel Gavus und Fred Plocque Santos, von Luca Granato, von Alexander Klapsch, Moritz Kühn und Sophie Schwarz, von Anna Vasof sowie von Dario Wokurka können unter www.infoscreen.at heruntergeladen werden.